Die Akupunktur entstammt der traditionellen Medizin Chinas und wird seit mehreren Jahren auch bei uns zunehmend angewandt.
Sie ist vor allem zur Behandlung schmerzhafter Zustände wie Migräne, Kopfschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates, rheumatischer Erkrankungen, Neuralgien, Gesichtsschmerzen sowie vegetativen und funktionellen Störungen und zur Suchtbehandlung geeignet.
Durch Reizung von genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im gesamten Organismus gelindert oder beseitigt werden.
Die Akupunktur kann zerstörte Strukturen nicht wiederherstellen, wohl aber gestörte Funktionen wieder harmonisieren.
Die Behandlung mit Akupunktur setzt in jedem Fall eine medizinische Diagnose voraus.
In vielen Fällen ist eine symptomorientierte Akupunktur ausreichend (Schmerzakupunktur). Bei chronischen funktionellen und vegetativen Störungen kann es darüber
hinaus notwendig sein, eine Diagnose im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin zu stellen. Dies stellt besondere Anforderungen an die Qualifikation des Arztes und ist mit einem größeren Aufwand verbunden.